Ursprünglich wollten wir heute Morgen früh aufstehen, um Korinth zu entdecken. Leider kam uns die letzte Nacht dazwischen. Wir wohnten in dem hässlichen Hotel im vierten Stock, doch die Geräuschkulisse war, als würde man unten auf dem Bürgersteig an der gut befahrenen Straße liegen. Ich bin wirklich nicht empfindlich, ich wohne selber an einer Kopfsteinpflasterstraße in einer schlecht isolierten Wohnung, doch heute Nacht war besonders. Es war einfach unmöglich normal zu schlafen. Dementsprechend waren wir beim Aufstehen nicht so richtig motiviert und im Endeffekt fehlte uns ein wenig die Zeit Korinth zu entdecken. Wir machten uns also stattdessen entspannt auf den Weg zum Bahnhof und tranken auf dem Weg noch einen viel zu teuren, aber ziemlich leckeren Kaffee. Der Zug brachte uns dann nach Kiato, wo Miriam mir am Strand Zöpfe flechtete. Von Kiato aus ging es mit dem Bus (ich machte ein Mittagsschläfchen) nach Patras. Dort schauten wir uns das Amphitheater an, aßen lecker zu Mittag, liefen ganz viele Stufen zur Festung hoch und sahen auf dem Weg dahin den flauschigsten Welpen überhaupt (leider haben wir kein Foto gemacht). Allgemein gefiel und Patras sehr gut und wir waren enttäuscht, dass wir nicht schon gestern Abend dorthin gefahren sind. Tatsächlich fuhr unser Bus nämlich mehr oder weniger dort vorbei und wir haben Korinth ja im Endeffekt sowieso nicht gesehen. Nun ja… In Patras holten wir dann um 17 Uhr Rosa ab, unser neues Auto. Mit Rosa ging es dann nach Delphi. Hier checkten wir in ein ziemlich nettes Hotel ein und ließen uns direkt das beste griechische Restaurant in ganz Griechenland empfehlen – jetzt platzen wir. Irgendwie gab es ein vier Gänge Menü für jeden von uns und das zu unschlagbaren Preisen. Die Katzen am Restaurant, allen voran Joachim, die depressive Katze, machten unser Essen zu einem Erlebnis.


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