Wir mussten wahnsinnig früh aufstehen, da um 06 Uhr schon unser Bus in Richtung Marathon fuhr. Von der Strecke sah ich recht wenig, da ich noch etwas nachschlafen musste. Irgendwann kamen wir in der Stadt Marathon an. Dort machten Miriam und ich unser erstes Marathon-Selfie. So früh am Morgen war es leider recht kalt, weshalb ich ein wenig fror, nachdem ich meine Sachen abgegeben hatte. Da Miriam in Race 1 startete und ich in Race 2 (wegen COVID war der Marathon in Gruppen unterteilt), war ich schon ziemlich früh vor Ort und fror länger. Blöd gelaufen. Dann ging es jedoch auch irgendwann für mich los und ich lief brav meine 43km. Klar, der Marathon ist nur 42,195km lang, jedoch muss man so oft um Leute drum herum laufen, dass es schnell mehr wird. Die Strecke ging ewig Berg auf und war dementsprechend anstrengend. Insgesamt bin ich 356 Höhenmeter hochgelaufen. Ist schon nicht so wenig. Die Stimmung an der Strecke war jedoch gut und so könnte man fast sagen es hat Spaß gemacht. Noch mal laufen wollen würde ich aber nicht. Ich war froh, als das antike Panathenäische Stadion in Sicht kam. Hier endete der Marathon. 1896 fanden dort die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Nachdem ich mich ein wenig ausgeruht und die Atmosphäre zu Genüge genossen hatte, machte ich mich auf den Weg zu unserem AirBnb, wo Miriam auf mich wartete. Ich ging duschen, wir erholten uns und dann ging es noch ein letztes Mal griechisch Essen. Denn morgen früh fliegen wir schon zurück. Nach dem Essen ging es noch zur Feier des Tages Cocktails trinken, in einer äußerst guten und empfehlenswerten Cocktailbar. Falls ihr jemals in Athen seid fragt mich danach. Dort gab es nicht die Standard-Cocktails, sondern eigene Kreationen, die super waren. Jetzt fallen wir ins Bett und ruhen unsere müden Knochen aus. Bis morgen!


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