Ratet wer Muskelkater vom Surfen hat.

Ja okay, nicht so das schwere Rätsel. Während Natalie also gestern den ganzen Tag für ihre chinesisch-Prüfung lernen musste lieh ich mir ein Fahrrad von unserem Gastgeber und mache mich auf den Weg zur Surfschule. Fahrrad fahren ist hier ziemlich cool, weil sich ein roter Fahrradweg durch die Stadt zieht, der sehr angenehm zu befahren ist. Zudem sind die Autofahrer mega vorsichtig und rücksichtsvoll, macht Spaß.

In der Surfschule angekommen zog ich mich erst mal um und dann ging es auch schon los. Ich kann euch sagen: ich habe noch nie so viel Wasser im Gesicht gehabt wie gestern. Ständig crashte eine Welle in mich und haute mich weg. Und trotzdem rennst du voll drauf zu, um dahinter vielleicht DIE Welle zu haben. Deine Welle. Die Perfekte 😂 Ich musste feststellen surfen ist gar nicht so schwer, es dauerte nicht lange dann stand ich das erste mal auf dem Board. Das heißt natürlich nicht, dass es danach immer klappt, doch erst mal fühlt man sich wie der König der Welt 😂 Macht schon echt Spaß, ist jedoch verdammt anstrengend. Ich hatte zwei Stunden gebucht und war danach auch echt platt. Und dann musste ich erst mal wieder mit dem Fahrrad zurück fahren. So ein Mist.

In der Unterkunft erwartete mich eine Überraschung. Unsere Gastgeber hatte zu viel gekocht und fragte mich, ob ich etwas abhaben möchte. Wer mich kennt weiß, das Essen bei mir immer willkommen ist – nach Sport sowieso. Also freute ich mich über einen riesigen kanarischen Fisch mit Kartoffeln. Ich war jedoch so erschöpft, dass das essen eeeewig dauerte. Danach noch kurz duschen, das Salzwasser loswerden und dann musste ich mich erst mal schlafen legen. Es ging absolut gar nichts mehr. Eine Stunde später war ich wieder fit und beobachtete den ersten Regen auf den Kanaren – etwas recht Ungewöhnliches hier. Dauerte aber auch nicht lange und dann konnte ich einkaufen gehen. Als ich wiederkam wartete schon die nächste Überraschung. Luca hatte einen Nachtisch für uns gemacht. Es war eine Mangocreme, die echt super lecker war. Solche guten Leute hier. Während Natalie immer noch lernte gammelte ich hier den restlichen Tag im Apartment rum, es gab Abendessen und dann traf ich mich irgendwann mit Luca auf der Terrasse und wir spielten wieder Dos. Dazu gab es verschiedene lokale Biere, die die beiden extra für mich gekauft hatten. Irgendwann kam auch Flavio dazu und im Endeffekt machte er sogar noch mal Essen für uns. Was für ein gelungener Tag.

Kategorien: Türkei2.0

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