08.03.15, Organisatorisches

Es wird immer schwerer alles zusammenzukriegen was passiert. Ich habe mittlerweile ein neuseeländisches Bankkonto und auch meine Steuernummer kam an. Das Handy macht immer noch Probleme (habe ich das überhaupt erzählt? – es funktioniert nur in großen Städten), aber sonst läuft alles ganz gut. Meine Organisation schreitet voran, so dass ich mich bald auf den Weg woanders hin machen kann. Jedoch war ich erst mal ein wenig mit Julie unterwegs. Zugegebener maßen verliere ich hier leicht den Überblick über die Wochentage, da du auf einer Farm halt arbeitest wenn es Arbeit gibt und es voll egal ist ob das Mittwoch, Freitag oder Sonntag ist. So sind wir also mitten in der Woche mit Robin (Bobs und Jess Vater, der im Krankenhaus ist) auf in den Norden zu Jess und ihrem Mann gefahren. Die Fahrt war recht lustig, wir haben viele Zwischenstopps gemacht, ob jetzt wegen Eis oder shoppen war recht egal. Jess & Darin wohnen auf einer Dairyfarm (Kuhmelken) in Glenavy, wo Darin arbeitet. Dort bleiben wir also eine Nacht, ich lernte Jess Pferd Jack kennen, der mich gleich mal ins Bein biss, und melkte am Morgen 700 Kühe. Das ist eine Arbeit bei der ich mich echt frage warum man das freiwillig macht. Es war eine interessante Erfahrung und ich weiß jetzt, dass ich das in meiner restlichen Zeit hier nie für Geld machen will. Mittags fuhren wir dann nach Waimate zum Tierarzt und nach einem weiteren  Eis zu Jess auf die Farm irgendwo nahe Waimate, nur ganze 40 Minuten mit dem Auto. Nun ja. Die Farm war aber traumhaft schön, unglaublich viele Berge, Unmengen Wallabys und halt die üblichen Schafe und Kühe. … Also die Wallabys waren freilebend, der Rest gehörte zu der Farm. Dort verbrachten wir also auch eine Nacht, schauten uns die gesamte Farm an (OMG können die da Auto fahren. Ich hätte soooo Angst den Berg runterzufallen) und fütterten am Morgen Kälber. Der Sonnenaufgang war wunderbar. Der Rückweg führte uns dann durch Kakanui, wo Robin als Kind gelebt hat. Schöner Strand wie immer 😀 Gestern Abend kamen wir dann völlig erledigt wieder in Ranfurly an, brachten Robin zurück ins Krankenhaus (dort rettete ich eine Frau sie nicht mehr wusste wo sie war) und fielen danach ins Bett. Heute morgen war dann mal ausschlafen angesagt und gleich geht es wieder auf die Farm.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,

Luisa

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