Flughafen No. 2 – Sydney

Flugzeug Nummer 2 war etwas kleiner und während ich beim letzten Flug drei Plätze für mich alleine hatte, saß ich jetzt neben einer Inderin und nicht mehr am Fenster. Das brachte zwar ein wenig Unterhaltung rein (leider war ihr englisch sehr sehr undeutlich, so dass ich nie ganz wusste ob ich ihr wirklich das erzählte was sie wissen wollte), jedoch war damit auch die Bequemlichkeit ganz schön geschrumpft. Aber hey, sollten ja nur sechs weitere langweilige Stunden werden. Ich probierte es mir also gemütlich zu machen und wurde von dem Flug dann doch sehr überrascht. Das Essen war viel viel besser als auf dem Weg nach Singapur (.. halt normal, irgendwas mit Hühnchen und nicht schaf), dafür musste ich aber immer ewig warten, weil so unglaublich viele Vegetarier in dem Flugzeug waren. Ich sah in meinem Umkreis nur einen der auch normales Essen bekam. Und da die immer zuerst bekommen… Dafür teilte meine Sitznachbarin (Vegetarier) ihr Essen immer schon lieb mit mir, damit ich nicht hungern musste. Der Höhepunkt war eigentlich das Eis. Auf dem Weg nach Singapur hatte es ja weißes Magnum gegeben, da dachte ich schon das wäre gut. Hier gab es aber nun Nestlé Crunch Eis, was mir echt das Herz aufgehen ließ. Soooo lecker. Nun ja, dann wurde erst mal geschlafen, war ja mitten in der Nacht. Kurz vor Sydney flogen wir dann in den allerschönsten Sonnenaufgang, das war echt wunderhübsch. Unter uns leuchteten noch die Häuser dunkel und vor uns der Himmel orange gefärbt.
Nun ja. Und jetzt sitze ich hier und probiere die vier Stunden vor dem Flug rumzubekommen. Zum Glück haben ja Flughäfen Wlan und mein Computer als eins der wenigen Geräte noch Akku.
Was ich bei diesen Inseln erstaunlich finde ist die Landung. Auf den Bildschirmen im Flugzeug wird ja immer angezeigt wie hoch man ist, und wenn man stetig sinkt und vor, unter und um einen herum nur Wasser sieht.. Bei Sydney ging das, da haben wir nur eine große Kurve überm Wasser gedreht.. Aber bei der Landung in Singapur sah man nur Wasser, die Schiffe kamen immer näher, man konnte alles perfekt lesen was drauf stand.. Und fragte sich echt was der Pilot da macht. Und plötzlich kam aus dem nichts das rettende Land, wo das Flugzeug nur Sekunden später aufsetzte.. Sehr faszinierend.
Jetzt mal schauen was der Flug nach Neuseeland noch so bringt und ob es da auch gutes Essen gibt.. Sind ja nur zwei Stunden. Danach noch die Autofahrt und dann melde ich mich bestimmt von der Farm wieder.

Man hört voneinander

Luisa

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