Um zehn vor fünf laufen wir los. Es regnet. Nach zwei Wochen bei bestem Wetter regnet es jetzt einfach. Chantal meint das ist ein gutes Zeichen. Ich meine das ist einfach nur eklig. Ich möchte keinen Regen. Ich möchte für immer gutes Wetter und Urlaub. Wir werden nass auf dem Weg zur Bushaltestelle. Als wir ankommen sind meine Schuhe und meine Sportleggings durchgeweicht. Pünktlich wie immer kommt unser Bus und bringt uns zum Flughafen. Unser Busfahrer kann leider kein englisch und Kommunikation ist schwer. Er betrügt uns um zwei Kuna Wechselgeld, wir nehmen es hin. Es sind nur ~30 Cent. Im Bus lernen wir einen Iren kennen. Wir erfahren, dass er schuld am Regen ist, denn bei ihm regnet es immer.

Dann sind wir endlich am Flughafen. Dort testen wir Parfüms, Handcreme und Vodka. Es ist ja schließlich schon gegen 6 Uhr. Als wir den kompletten Duty Free Bereich durchgetestet haben, gehen wir zum Gate und warten dort auf‘s Boarding. Als wir Hunger bekommen machen wir einen kleinen Abstecher zum Imbiss und finden unser letztes Burek – ein Blätterteigding mit Käsefüllung, welches wir die letzten Wochen oft gefrühstückt haben. Dann finden wir auf dem Weg zum Klo noch einen Käse- und Olivenöl-Stand. Dort müssen wir natürlich alles probieren. Schließlich lebten wir die letzten Wochen davon. Mmmh ist das lecker. Die Test-Frau hält uns vermutlich für ein bisschen irre, weil wir Olivenöl trinken und uns tierisch drüber freuen, doch das ist okay. Und dann boarden wir auch schon. Wir haben die Reihe am Notausgang und damit besonders viel Beinfreiheit. Juhu!

Einen Großteil der Flugzeit verbringen wir schlafend. In Frankfurt angekommen haben wir ziemlich Eile zum Zug zu kommen, schaffen jedoch alle unsere Züge. Michelle fährt Richtung Mannheim runter, Chantal und ich bis Erfurt erst mal zusammen. Natürlich kommen Chantal und ich nur bis Frankfurt Süd, wo unser Anschlusszug auf sich warten lässt. Was wäre denn eine Fahrt mit der Deutschen Bahn ohne Verspätung? Irgendwann kommt er doch und wir steigen ein. Dort ist echt viel los. Irgendwie ist es laut im Wagen. Trotzdem vergeht die Zeit bis Berlin recht schnell und ich bin froh, als ich den Schienenersatzverkehr der S-Bahn zu mir überstanden habe und mich endlich wieder in mein eigenes Bett fallen lassen kann.

Kategorien: GirlsTrip

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