Wenn man nicht regelmäßig schreibt ist es echt schwer zusammenzufassen was alles passierte.
Viel Schafsarbeit, niedliche Hunde, Lämmer die probieren dein T-Shirt aufzuessen.. Driften, Anhänger rückwärtsfahren.. Auto auf der Straße fahren.. Und nur ein paar mal den Scheibenwischer statt den Blinker anmachen 😀 Wundervoll Sonnenuntergänge, Regenbögen, jagen gehen aber kein Wild sehen, dafür wunderbare Landschaft.. Feuerwehrübungen, Bob’s Vater im Krankenhaus besuchen, Deutsche beim Barbeque treffen, sinnlos durch die Gegend fahren, die Leute aus der Christlichen Gemeinschaft noch mal besuchen (waren leider nicht da). Verrückt werden weil alle Arbeit sich im Schafschaos auflöst.. Es passiert so viel, ich glaub ich lasse einfach mal die Bilder sprechen (später), lasse Kleinigkeiten aus und sage einfach nur dass es mir gut geht. Viel Spaß mit den Fotos (irgendwann) 😉

Kategorien: KeinKiwiBlog

7 Kommentare

Jörg · 1. März 2015 um 11:04

Ja, wenn du die Kleinigkeiten auslässt, erzähle uns noch etwas von den Menschen. Wie ist Julie, wie ist Bob? Hast du eine Verabredung, wie lange du bleiben kannst (willst) oder ist es ein „from yesterday till tomorrow agreement“? Seid ihr zu Dritt oder gibt es weitere Farmmitarbeiter? Wer kocht und wie gut? Wie sind die Abende – fernsehen, draussen sitzen, früh zu Ende??? Es gibt vieles, was wir uns nicht vorstellen können, aber meine Lust steigt, Neuseeland auch nochmals zu besuchen.

    Luisa · 4. März 2015 um 8:54

    Okay, Julie und Bob sind beide unglaublich lieb. Julie macht sich immer Gedanken um alles und ist daher ein wenig gestresst, Bob lebt einfach so vor sich hin und erledigt eine Aufgabe nach der anderen statt dreitausend Sachen gleichzeitig managen zu wollen.
    Eine Verabredung habe ich nicht, Julie ist froh über jede Hilfe. Aber ich persönlich will weiter solang es noch warm ist, aber ich werde definitiv wiederkommen, da ich hier sehr viel Spaß habe.
    Wir sind zu dritt, aber manchmal kommt Jess (Bob’s Schwester) vorbei und wir besuchen deren Vater (Julies Exmann) öfters im Krankenhaus. Heißt man sieht öfters mal andere Leute. Dann gibt es noch Tony, einen guten Freund der Familie, der auch täglich vorbeischaut und natürlich Julies Nachbarn. Man hat immer wen anders zum unterhalten.
    Kochen tut immer der der Zeit hat, Bob’s Sachen sind ganz gut, Julie kocht miserabel (ich hab noch nie soooo weiche Nudeln gegessen. Ich mag weiche Nudeln, aber die waren fast Wasser. Bäh.). Die Abende sind meistens früh zuende, wir fahren meistens nach dem Abendessen (variiert zeitlich durch versch. Arbeit mit Schafen) zu Julie (sie wohnt in Ranfurly direkt, während Bob auf der Farm ein Stück außerhalb wohnt). Dort läuft dann meistens der Fernseher, während Tony oder die Nachbarin vorbeikommt und man sich unterhält. Gegen zehn oder elf geht es dann eigentlich immer ins Bett, nachdem man ordentlich geduscht hat. So ’ne Farm ist ganz schön dreckig 😉
    Du kannst mich gern besuchen kommen, Julie freut sich auch über noch eine helfende Hand 😉 Es ist echt schön hier und wenn Fragen aufkommen wie diese frag gerne, ich weiß nur nicht immer von mir aus was interessant ist und was ich gar nicht erst schreiben brauche.

    Nun kannst du mir aber die ein oder andere Frage beantworten: Weißt du ob Oma meinen Blog liest (lesen kann)? Wie läuft es in Berlin, viele Kunden im Moment? Wie geht es Michi und den Jungs; schöne Grüße.

      Luisa · 4. März 2015 um 8:57

      Die Beiden reden mir auch oft gut zu bald zu gehen, denn noch ist es warm und schön zu reisen. Sie wollen nicht, dass ich was verpasse. Auf der anderen Seite plant Julie mich schon immer für die nächsten Tage mit ein, da sie mich tatsächlich für eine große Hilfe hält und ich bin nicht sicher ob ich ohne schlechtes Gewissen je wieder gehen kann 😀 Es ist so viel zu tun auf der Farm und teilweise ist es echt praktisch zu zweit unterwegs zu sein, was du dir nicht leisten kannst wenn du nur zu zweit und nicht zu dritt bist. Also mein Aufenthalt hier ist irgendwie nicht wirklich begrenzt, aber ich würde auch nicht einfach morgen verschwinden. Ich denke zwei Tage im Vorraus sollte ich sowas beschließen.

      Jörg · 5. März 2015 um 12:52

      Ob das alle, die deinen Blog lesen, interessiert, weiss ich nicht, aber ich beantworte dir gerne die Fragen.
      Oma liest den Blog. Ob sie auch alte Beiträge zu denen ein Kommentar abgegeben wird, wie dieser hier, liest, weiss ich nicht. Gelegentlich ruft sie mich an, wenn sie ein paar schlaflose Nächte hatte, weil du gegen allen Rat getrampt bist oder wenn sie wissen will, wann ich denn nach Neuseeland reise: sie will mit! >> Also Mutter, du kannst auch selbst antworten (wenn du das hier liest), indem du unter einem Text, auf „Antwort“ klickst, deinen Namen und deine e-Mailadresse eingibst und einen Text verfasst.<<

      In Berlin habe ich den Eindruck, zu vielen Dingen nicht zu kommen. Die Tage sind voll (auch mit Groupon-Kunden) aber nicht stressig. Für die Abende – sofern nicht sowieso Volleyball ist – verabreden Michi und ich uns immer. Aber wir stellen fest, dass wir zu selten im Rickenbakcers sind, nur einmal die Markthalle 9 besucht haben und viele spannende Locations noch gar nicht kennen. Aber es hat auch was, immer das selbe mit den selben Leuten zu machen. Volleyball und tanzen gehen ist wohltuende Bewergung und trotzdem entspannt, weil so schön kalkulierbar. Daraus resultieren dann Einladungen z.B. zu den Gebrutstagspartys der Leute, die man immer wieder sieht. Zum Jahresanfang war das Hans und ein Uta, die du noch nicht kennst. Michi feiert am kommenden Samstag ihren Geburtstag, der am 2.3. war.
      Von den Jungs hat sich Lukas im letzten Jahr dreimal hintereinander die Schulter ausgekugelt und sich daraufhin eine Gelenkschwäche diagnostizieren lassen, was ihn vom üblichen sportlichen Treiben (Hockey) abhält. Er ist damit etwas leidtragend, zumal seine Mutter nicht mehr annähernd so häufig zu Hause ist, seit sie mich kennt. Das Fitnesscenter soll etwas für den Ausgleich sorgen. Fabian ist mit seinem Team deutscher Fizemeister im Hallenhockey geworden. Er beschwert sich darüber, dass er zu wenig eingesetzt wird. Beim Meisterschaftsspiel musste er als Ersatztorwart auf der Bank sitzen. Das hat zur Folge, dass sein Kumpel, der im Tor war, von den Scouts gesehen, ausgezeichnet und gefördert wird, er aber nicht. Hm, angeblich weil er ein paar Wochen vor dem Spiel aufgrund einer Sportverletzung pausieren musste und entscheidende Trainingseinheiten verpasste. Beide machen gerade ihren MSA, was an der Schule offenbar für eine ernste Sache gehalten wird. Die ganze Familie habe ich mit meiner Liebe zu japanischem, rohen Fisch infiziert. Wir gehen gerne gelegentlich Sushi essen.

      Das Wetter ist zwischenzeitig wieder unfreundlich geworden, weshalb das Motorrad wieder eingepackt ist. Aber die Tendenz ist klar Richtung Zweiradfahren.

      Hast du schon das Schießen gelernt?

        Luisa · 7. März 2015 um 7:39

        Pff oh du schreibst immer so viel 😀
        Aaaaalso. Ich glaube die Kommentare lesen nur die wenigsten, daher hatte ich da auch nicht so das Problem dich nach Oma zu fragen, schön das sie liest 🙂 schlaflose Nächte wollte ich ihr natürlich nicht bereiten, das tut mir leid.
        Denn Geburtstag hab ich wohl verpasst, alles gute nachträglich.
        Schießen hab ich noch nicht gelernt, aber das kommt sicher noch 😉 dafür kann ich Anfänger fahren, Schafe sortieren, Kühe melken und mein Auto beim wegrutschen vor’m Zaun bewahren. Berge hochfahren kann ich jetzt glaub ich auch 😀

Elfi · 5. März 2015 um 8:52

…und wer kocht die besten Nudeln? 🙂

    Luisa · 7. März 2015 um 7:35

    Die zwölfi 😀

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