Seid gegrüßt auf meinem Blog!

Bei meinen letzten Reisen wurden immer wieder Stimmen laut, die mehr von dem was ich erlebe wissen wollten. Daher habe ich jetzt beschlossen, die verrückte Welt des Reisenden einmal festzuhalten.

Nachdem ich gestern recht bequem von Berlin nach Mainz gejettet bin, ging es heute Morgen ganz früh los nach Frankfurt (Flughafen). Dort angekommen gaben wir unser Gepäck auf, machten uns durch die Sicherheitskontrolle… Leben am Flughafen läuft eigentlich ziemlich normal. Nachdem wir eine Weile durch das Glasterminal unseren Piloten beobachtet hatten, stiegen wir ins Flugzeug, wo wir leider erst mal erfuhren, dass wir so ~45 Minuten später starten werden als geplant. Naja. Schreiendes Kind neben mir machte das ganze viel besser, nein, eigentlich war sie ganz süß. Da ich in der hintersten Reihe saß und Jake irgendwo mittig beschäftigte ich mich eine Weile damit dem Bordpersonal direkt hinter mir zuzuhören und beschloss dann irgendwann den fehlenden Schlaf der letzten Nacht nachzuholen. Als wir dann endlich starten durften wurde leider ein technischer Fehler am Flugzeug festgestellt, wir konnten doch nicht starten, allerdings wurde er schnell behoben und dann ging es auch schon los. Zeit für mehr Schlaf. Pünktlich zum Müsliriegelverteilen der Crew wurde ich wieder wach, aß ein bisschen, schaute einen Film… Dann wartete ich ewig auf die Getränke, da gaaaanz vorne angegangen wurde und ich natürlich immer noch gaaaaanz hinten saß. Dreist wie ich bin bestellte ich dann aber gleich Wein und Tomatensaft – Tomatensaft muss einfach bei jedem Flug dabei sein und Wein macht nun mal happy. Keine fünf Minuten später schaute der Steward um die Ecke, hatte eine Weinflasche in der Hand und bemerkte, dass ich ja doch nicht so schnell gewesen sei wie er dachte – mein Glas war noch halb voll. Mist, blöd gelaufen. Gut wie er war schenkte er mir dann aber Cracker, das restliche Flugzeug musste leider hungern. Wie mein Glück so will wurde aber mein Weinglas dann doch noch mal nachgefüllt als es leer war – bester Mann. Oder bester Platz? Whatever, mein Flug war herrlich. Während der Landung quatschte ich meinen Steward noch mal smalltalkmäßig an, da er echt lieb zu mir war und ich standesgemäß mal wieder viel zu neugierig – es endete darin, dass ich eine Flasche Wein für den Abend geschenkt bekam. Bester Mann!

So… Jake wartete natürlich ewig im Flughafen auf mich, da ich mich etwas verquatscht habe und doch sowieso ganz hinten saß. Gepäck kam an, wir sind in die Stadt gefahren… Taschen in der Unterkunft abgelegt -wunderschöne Unterkunft, nette AirBnb-Vermieterin, sie hat uns einige Tipps gegeben und Mund-Nase-Bedeckungen geschenkt – und dann los, Essen suchen. Keine fünf Minuten in Porto unterwegs – ach, für die, die es vorher noch nicht wussten, wir sind übrigens nach Portugal, Porto geflogen – und schon will uns jemand eine ganze Menge Gras verticken. Ich meine nicht so ein wenig Gras wie der liebe Drogendealer von nebenan… sondern ne ganze Menge. Dankend abgelehnt, weiter, keine Minute später kommt der nächste mit seinen Drogen an. Komische Stadt. Sehen wir so abhängig aus? So verloren im großen Porto? Es war auf jeden Fall amüsant. Dann sind wir ein wenig durch die Stadt gelaufen, haben was gegessen, sind mehr durch die Stadt gelaufen… haben einen sehr schönen Park erkundet, in dem Pfauen frei durch die Gegend stolzierten… und viel mehr ist heute eigentlich nicht passiert. Einkaufen -wieder Drogen angeboten bekommen -, in unserer wunderbaren Unterkunft kochen, Wein trinken, Fotos sortieren, Reise planen, Restaurants suchen, Blog schreiben… einschlafen. Naja. Jetzt plane ich die Zukunft. Aber was nicht ist kann ja noch werden 😉

Damit dann euch mal eine gute Nacht!

Was Jake noch erwähnen wollte:

Vom Flughafen fährt direkt in die Stadt eine Metro mit sehr viel Platz für Gepäck, hauptsächlich oberirdisch durch die Vororte von Porto. Super bequem und top modern. Wir mussten feststellen Porto ist sehr hügelig! Unser Stadtspaziergang war eher eine Bergwanderung. 😉

Genießen im Flugzeug
Geschenkter Wein
Unsere AirBnb Unterkunft
Bahnhof von Porto
Bahnhof von Porto

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