17. & 18. Tag, Der Süden der Insel

Was bis jetzt geschah…

Nachdem ich in Invercargill war beschloss ich nach Riverton zu fahren (nur ein Stück entfernt), da Ted mir das empfohlen hatte. Zu Ted gibt es noch zu erzählen, dass er recht am Anfang meinte er mag Züge und mir ab da an alles über die ehemaligen Zugstrecken Neuseelands erzählte. In dem Moment wusste ich, dass ich von den Zugverrückten wohl nie loskommen werde 😀
Riverton war dann ein kleiner aber sehr hübscher Ort, durch den ich erstmal einen Spaziergang machte, nachdem ich ein Hostel gefunden hatte. Wieder dort angekommen traf ich einen weiteren Deutschen (wir waren wohl die einzigen Gäste dort) mit dem ich gleich mal ein wenig Zeit verbrachte. Später fuhr ich noch mit ein paar Einheimischen sinnlos durch die Gegend (seltsame Geschichte wie es dazu kam) und dann war auch schon wieder Abend, eigentlich ein sehr netter Tag.

Heute fuhr ich dann zugegebener Maßen ziemlich sinnlos durch die Gegend – ich war in Te Anau, weil ich dachte das führe mich ziemlich direkt nach Queenstown.. Öhm ja nein, tut es leider so absolut überhaupt nicht. Da die Unterkünfte da aber ziemlich teuer sind beschloss ich einfach mal weiter zu fahren, in Richtung Queenstown. In Queenstown selber konnte ich leider nicht bleiben (das war schon im Vorraus klar), dort ist momentan nämlich chinesisches Neujahr und Cricket World Cup oder so, und damit die Stadt restlos ausgebucht. Als ich dann am Ende des Tages in Cromwell strandete, dachte ich nun könnte ich auch noch wieder nach Ranfurly, da ein paar Sachen lassen und dann morgen weiter. Es war aber gar nicht so leicht wen zu erreichen und da meine Tramp-Gefährten mich nicht einfach irgendwo in der Stadt zurücklassen wollten (sie haben auch drei Töchter) nahmen sie mich kurzerhand zu sich mit. Sie gehören der Christian Community an und leiten hier wohl alles, auf jeden Fall wohnen sie auf einem riesen Grundstück (auch in der Nähe von Ranfurly). Hier bleibe ich jetzt erst mal über Nacht und morgen früh holt mich dann Geoff ab. Alle sehr nett.

Ich habe noch ein paar andere Fotos, die folgen dann, wenn ich auch auf dem Handy Internet habe.
Was mir sonst so auffiel: Alle Leute sagen „See ya“ und ich frage mich jedes mal wieder, ob ich einen von denen wohl jemals wiedersehen werde. Ist wohl sowas wie das deutsche „Auf Wiedersehen“. Auch lassen hier viele ihre Autos, Häuser und was auch immer unabgeschlossen, was ich seehr seeeeehr interessant finde. Das Essen hier ist vergleichsmäßig teuer, es könnte geklaut werden. Die Straßen sind schmal, es wird entweder so ziemlich in der Mitte oder total am Rand gefahren, ich habe immer das Gefühl es geht bald schief. Neuseeländer sind ein übelst freundliches Volk und alle fragen mich woher ich so gut englisch kann, was ich echt überraschend finde, da ich persönlich das für Standard halte. Meine neue Lieblingsserie ist „Road Cops“. Fast so gut wie „Border Security“ oder wie das heißt.

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