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Heute war ein gaaaanz langer Tag. Nach kurzer Beratung mit meinem Host entschied ich einen Standtag zu machen – ich wollte alle Strände sehen. An einem war ich ja gestern schon und der war nicht so beeindruckend, aber ich sah Fotos von dem anderen und dachte „Ja, auf jeden Fall.“ Also machte ich mich auf eine lange Wanderung, Berg auf Berg ab, nicht immer ganz sicher ob ich noch richtig war. Auf dem Weg lernte ich ein anderes deutsches Mädel kennen, mit dem ich dann bis zum Tunnel Beach zusammen lief. Dort war es echt wunderschön. Nach diesen 1,5 Stunden in der Hitze laufen ging mir auf, warum Leute kurze Hosen erfunden habe. Also kürzte ich den Heimweg ab indem ich irgendeine Familie fragte, ob sie mich in Richtung Stadtzentrum mitnehmen könnten – sie setzten mich dann direkt vor der Haustür ab. Sehr freundliche Leute. So wechselte ich hier schnell zu einer kurzen Hose und machte mich dann wieder zum St. Clairs Beach (gestern) auf. Erinnert ihr euch an meine Erzählung von den Street-Arts? Auf dem Weg fand ich eine sehr hübsch bemalte Bushaltestelle mit der Mutter Gottes drauf – wenige Meter später stellte ich fest, dass es die Bushaltestelle vor der katholischen Schule ist. Am Strand angekommen zog ich dann meine Schuhe aus und wanderte am Wasser entlang – St. Clairs Beach, Middle Beach, St. Kilda Beach. Bei St. Kilda konnte man dann noch ein Stück den Berg hoch, von dortaus hatte man eine sehr schöne Aussicht. Zurück bin ich dann durch die Stadt, am Supermarkt vorbei, wo ich mir noch eine schöne Tomatensuppe und ein paar Müsliriegel kaufte. Ziemlich erledigt kam ich dann irgendwann gegen halb sieben Uhr abends hier an, so klein ist die Stadt schließlich auch nicht und es ist ziemlich anstrengend bei diesem Wetter alles zu laufen.
Fazite von diesem Tag: Du kannst unglaublich viele nette Leute in Neuseeland treffen, das Wasser ist unglaublich kalt und ich hab trotz Sonnencreme! einen ordentlichen Sonnenbrand. Alles in allem war es ein sehr schöner Tag, aber ich bin froh wenn ich gleich in mein Bett fallen kann.

Die Bilder sind übrigens (leider) sehr durcheinander, weil ich sie sowohl auf dem Handy als auch auf der Kamera gemacht habe und sich das nicht so gut zusammenfügen lässt.

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