04.09.15 – Weniger als ein Monat übrig

Es ist schon wieder so ewig her dass ich das letzte Mal gebloggt habe, man könnte meinen ich werde nachlässig. Dabei hatte ich nur mal wieder kein Internet.

Bevor ich die Crutchleys verließ ging es einen Tag nach Dunedin – ich hin mit der Einstellung „ich brauch zwar nichts, aber ist vermutlich das letzte Mal für seeehr seehr lang dass ich hier bin“ und natürlich Unmengen Geld ausgegeben. Postkarten, Geschenke, das ein oder andere Andenken.. Schokolade.. So ist das nun mal. Zudem entdeckte ich ganz zufällig die Universität und schaute mir die steilste Straße der Welt an. Sowohl von unten als auch von oben.

Am Abend ging es dann wieder zu Julie, wo ich die letzten Tage verbrachte.

Ich lernte wie man tote Lämmer aus Schäfeninnen zieht, auch wie man noch lebendige Lämmer gebärt und lernte Fritz kennen. Fritz war ein kleines armes Lamm das verloren ging, also nahmen wir es in unsere Obhut. Fritz und ich wurden beste Freunde, während ich ihn mit der Flasche fütterte. Auch gab es Gertrude, der es leider durchgehend nicht gut ging 🙁 . Dennoch hat auch sie glaub ich die Zeit mit Fritz genossen.

Heute machte ich mich dann (im Schnee!) auf nach Wanaka. Dort wollte ich mir noch die Puzzling World (so mit optischen Täuschungen und so) und das Toy & Transport Museum (morgen) anschauen. .. So verließ ich also mein geliebtes Maniototo und das macht mich irgendwie ganz schön traurig. Während ich am Anfang, als ich in Queenstown ankam, geshockt war wie unglaublich braun und trocken alles ist habe ich in den letzten Monaten gelernt die Gegend um Ranfurly rum zu lieben. Central Otago war mehr Heimat für mich als alles andere in Neuseeland und die Landschaft und der immer blaue Himmel haben mich in ihren Bann gezogen. Auch wenn das Wetter extrem ist (im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt) war das einer meiner schönsten Aufenthaltsorte und sicher etwas, das mir nicht so schnell wieder aus dem Kopf gehen wird.

Dann habe ich noch eine traurige Meldung zu machen: nach ganz vielen Jahren und permantentem tragen in den letzten Monaten gaben meine Wanderschuhe neulich so halb ihren Geist auf. Jetzt reißt der eine immer weiter ein und ich bleibe mit meinem Fuß hängen sobald ich probiere reinzuschlüpfen. Da überlegt man sich doch fast ob man die vor dem Flug wegschmeißt, Schuhe trägt die man bei der Kontrolle leicht an und aus bekommt und vor dem nächsten Wanderurlaub ganz lieb Papi fragt, ob es nicht mal wieder Zeit für neue Wanderschuhe ist.

Ansonsten gibt es von mir nicht viel Neues, ich hoffe euch geht es allen gut und es ist ja gar nicht mehr so lange bis ich zurück komme.

Liebe Grüße,

Luisa

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